Knuspriges Karaage aus dem Airfryer auf einem Teller

Karaage aus dem Airfryer

Kennst du Karaage? Das ist japanisches Hähnchen, das in Sojasoße, Sake, Knoblauch und Ingwer mariniert und dann knusprig ausgebacken wird. Klassisch landet es dafür im heißen Fett. Ich mache es aber lieber im Airfryer, so spare ich mir den Topf voll Öl, den Geruch in der Küche und das Entsorgen hinterher.

Gerade jetzt, wo es abends wieder früher dunkel wird, ist Karaage für mich ein perfektes Feierabendessen. Die Zutaten hast du wahrscheinlich größtenteils schon im Schrank, und die eigentliche Arbeit beschränkt sich aufs Schneiden, Marinieren und Wenden in Stärke. Den Rest erledigt der Airfryer.

Ich nehme für Karaage immer Hähnchenoberschenkel statt Brustfilet. Das Fleisch ist etwas fettiger und bleibt dadurch auch nach dem Backen schön saftig. Hähnchenbrust wird im Airfryer schnell trocken, und das wollen wir bei diesem Rezept unbedingt vermeiden.

Airfryr Karaage

Warum Karaage im Airfryer so gut funktioniert

Das Geheimnis der knusprigen Hülle ist die Speisestärke. Sie bildet beim Backen eine dünne, krosse Schicht, die eine ganz andere Konsistenz hat ist als eine klassische Panade aus Mehl, Ei und Paniermehl. Damit das auch ohne Fritteuse klappt, tunke ich die Stücke vor dem Backen kurz in Öl. Klingt erst mal komisch, funktioniert aber immer am besten: Ohne Öl bleibt die Stärke stellenweise weiß und mehlig, mit Öl wird sie goldbraun und knusprig.

Ein paar Tipps, damit dein Karaage gelingt:

  • Die Hähnchenstücke ungefähr gleich groß schneiden, dann sind alle gleichzeitig fertig
  • Den Korb nicht überladen, die Stücke sollten sich nicht berühren
  • Überschüssige Stärke vor dem Tunken leicht abklopfen
  • Nach 10 Minuten reinschauen und je nach Bräunung in 4-Minuten-Schritten verlängern

Kann man Karaage variieren?

Na klar! Wer es scharf mag, gibt ein paar Chiliflocken mit in die Marinade. Hast du keinen Sake im Haus, kannst du ihn durch trockenen Weißwein ersetzen. Statt normaler Speisestärke funktioniert auch Kartoffelstärke, die wird in Japan sogar häufiger verwendet.

Airfryr Karaage

Dazu passen ein Schälchen Reis, etwas Krautsalat oder ein Klecks Mayonnaise mit einem Spritzer Zitrone. Sweet Chili Soße geht für mich dazu auch einfach immer. Karaage schmeckt aber auch kalt richtig gut und ist damit ein super Snack für die Lunchbox (oder heimlich direkt aus dem Kühlschrank). Reste bewahrst du am besten luftdicht im Kühlschrank auf und backst sie vor dem Essen einfach 3 bis 4 Minuten im Airfryer auf, dann werden sie wieder knusprig.

Wenn du Karaage bisher nur aus dem Restaurant kennst, probier die Airfryer-Version unbedingt mal aus.

Airfryr Karaage

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Knuspriges Karaage aus dem Airfryer auf einem Teller

Ergibt2 Portionen

 400 g Hähnchenoberschenkelfleisch
 2 Knoblauchzehen
 1 TL Ingwerpulver
 2 EL Sojasoße
 1 EL Sake
 1 Prise Salz
 1 Prise Pfeffer
 6 EL Speisestärke
 Öl zum Tunken

1

Das Hähnchen in mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauch fein hacken oder pressen.

2

Hähnchen mit Knoblauch, Ingwerpulver, Sojasoße, Sake, Salz und Pfeffer vermengen und ca. 30 Minuten marinieren.

3

Die Stücke rundum in Speisestärke wenden und überschüssige Stärke leicht abklopfen.

4

Jedes Stück kurz in Öl tunken und mit etwas Abstand in den Airfryer-Korb legen.

5

Bei 180 Grad 10 Minuten backen. Je nach Bräunung in 4-Minuten-Schritten verlängern, bis das Karaage goldbraun und knusprig ist.

Ingredients

 400 g Hähnchenoberschenkelfleisch
 2 Knoblauchzehen
 1 TL Ingwerpulver
 2 EL Sojasoße
 1 EL Sake
 1 Prise Salz
 1 Prise Pfeffer
 6 EL Speisestärke
 Öl zum Tunken
Karaage aus dem Airfryer

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