Kennst du das auch? Im Schrank stehen angebrochene Gläser mit süßem Brotaufstrich, und so richtig Lust darauf hast du morgens eigentlich nie. Bei mir war das genau so, denn süßer Aufstrich zum Frühstück ist einfach nicht meins. Also wanderte das offene Glas Nussnugatcreme kurzerhand in die Weihnachtsbäckerei, und daraus sind diese Lebkuchenkekse entstanden.
Der Teig ist schokoladig durch Kakao und bekommt mit Lebkuchengewürz das typische Adventsaroma. Je zwei kleine Kekse werden mit einem Klecks Nussnugatcreme zusammengesetzt. So entstehen kleine Doppelkekse, außen mürbe und innen mit weichem Kern. Aus einem Teig bekommst du rund 50 Stück, perfekt für den Plätzchenteller oder zum Verschenken.

Tipps, damit deine Lebkuchenkekse gelingen
Ganz ehrlich: Mein erster Versuch war, den Teig mit dem Spritzbeutel aufs Blech zu bringen. Das hat nicht funktioniert und mich ordentlich Nerven gekostet. Deshalb hier die Tipps, mit denen es easy klappt:
- Mit den Händen formen: Der Teig ist fest genug, um ihn einfach zwischen den Handflächen zu etwa 2 cm großen Kugeln zu rollen. Leicht andrücken, fertig.
- Kurz backen: 6 Minuten bei 170 °C reichen. Die Kekse sollen nicht zu fest werden und innen weich bleiben.
- Mit dem Backpapier vom Blech ziehen: So hören die Kekse sofort auf nachzubacken und kühlen in Ruhe ab.
- Füllen mit dem Gefrierbeutel: Gib die Nussnugatcreme in einen Gefrierbeutel und schneid eine kleine Ecke ab. Damit setzt du auf die Unterseite jedes zweiten Kekses einen kleinen Tupfen und drückst einen zweiten Keks darauf.
Kann man die Füllung variieren?
Na klar! Statt Nussnugatcreme passt auch Spekulatiuscreme wunderbar zu den Lebkuchenkeksen. Im Grunde eignet sich jeder streichfähige Aufstrich, den du gerade offen hast. So wird aus dem Rest im Glas ganz nebenbei eine Füllung, und nichts muss weggeworfen werden. Wenn du es würziger magst, gib einfach einen Teelöffel Lebkuchengewürz mehr in den Teig.
Ich verschenke Kekse in der Adventszeit sehr gerne, und dafür habe ich einen kleinen Tipp: Spül die leeren Aufstrichgläser aus und nutz sie als Mini-Keksdosen. Die runden Doppelkekse passen genau hinein und lassen sich auch gut wieder herausnehmen. Eine Schleife um den Deckel, und schon hast du ein Geschenk aus der Küche, das gleich noch die Resteverwertung abschließt. Bis dahin lagerst du die Kekse am besten in einer gut schließenden Dose, damit der weiche Kern nicht austrocknet.
Also: Glas aufmachen, Kugeln rollen und ab in den Ofen. Viel Spaß beim Backen und Füllen!
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